Glossar Diversity


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M

männerliebend

Viele ältere schwule Männer bezeichnen sich oft selbst nicht als "schwul", da dieser Begriff lange eine negative Konnotation hatte.


Marssymbol


Marssymbol, auch Zeichen für Männlichkeit. Zwei ineinander gestellte Zeichen symbolisieren männliche Homosexualität.


Minderheitenstress

Vor allem sozial benachteiligte Gruppen sind aufgrund einer höheren Stressbelastung einer höheren Krankheitsanfälligkeit ausgesetzt. 

Diese höhere Stressbelastung, auch Minderheitenstress genannt, führt bei LSBTI* dazu, dass zu den generellen Stressoren, die von allen Menschen erlebt werden, spezifische Stressbelastungen hinzukommen. Diese zusätzlichen Belastungen erfordern von den stigmatisierten Personen spezielle Anpassungsleistungen. In Bezug auf LSBTI* sind vier Minderheitenstressprozesse zu benennen: 

  • das Erleben von Gewalt und Diskriminierung bzw. LSBTI*-Feindlichkeit
  • die Befürchtung, dass Diskriminierungen eintreten
  • das Verbergen bzw. Offenbaren der eigenen sexuellen bzw. geschlechtlichen Identität die internalisierte LSBTI*-Feindlichkeit 


misgendern

Misgendern ist das Zuschreiben eines falschen Geschlechts. Dies kann bewusst oder unbewusst passieren. Eine besondere Verwundbarkeit haben trans* und inter* Personen, da diese aufgrund der Diskrepanz zwischen Geschlechtsidentität und gelesenem Geschlecht häufig misgendert werden.


monogam

Der Wunsch in einer sexuell exklusiven Beziehung zu leben.


MSM

Männer, die Sex mit Männern haben. Diese Bezeichnung findet sich oft in medizinischen Texten zu HIV. Der Begriff bezieht sich lediglich auf die sexuelle Praxis und nicht auf von Identitäten (auch heterosexuell identifizierte Männer können Sex mit Männern haben)